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topic:soziale_software_in_der_medienpaedagogik

Die Einbeziehung von Wikis und Weblogs in der schulischen oder universitären Lehre ist mittlerweile anerkannt. (Wenn auch zumindest im schulischen Bereich in Deutschland nicht besonders verbreitet). Die Medienpädagogik verfolgt darüberhinaus weitere Ziele als nur neue Wege der Vermittlung von Lerninhalten zu erschließen. Bei der Vermittlung von Medienkompetenz steht nicht nur eine adäquate und ethisch begründete Mediennutzung im Mittelpunkt, sondern genauso die kritische Haltung Medien gegenüber und vor allem die Gestaltung von Medien zur Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Medienpädagogik ist damit ein wichtiges Instrument, Chancengleichheit im Hinblick auf Bildungs- und Arbeitsangeboten herzustellen. Wie dringend nötig dies in Deutschland ist, zeigen die Diskussionen um die Reform des Schulsystems, das gerade dies nicht mehr leisten kann.

Einige Ziele der Medienpädagogik sind in sozialer Software bereits verwirklicht: Kollaboration, Vernetzung, Selbstorganisation von Communitys, Selbstgestaltung der Medien. Leider gibt es nur wenige Beispiele, wie dies auch für die pädagogische Arbeit insbesondere mit Jugendlichen und Kindern nutzbar gemacht wird.

Einige kleine Beispiele möchte ich an dieser Stelle zeigen:

Bis auf Netzcheckers werden alle Projekte von der LAG Medienarbeit e.V. (www.lagmedienarbeit.de) betrieben, für die ich im Vorstand und als Projektleiter tätig bin.

Ich möchte dazu anregen, bei der Entwicklung sozialer Software den Aspekt eines möglichen medienpädagogischen Einsatzes mitzudenken und suche Interessierte, die an geplanten Projekten mitarbeiten.

Kontakt: Michael Lange (lange at virtuellewelt.de)

topic/soziale_software_in_der_medienpaedagogik.txt · Last modified: 2008/08/11 07:25 by igor